{"id":220,"date":"2013-08-09T12:53:43","date_gmt":"2013-08-09T10:53:43","guid":{"rendered":"http:\/\/rinschbachtal.de\/news\/?page_id=220"},"modified":"2025-10-26T12:09:56","modified_gmt":"2025-10-26T10:09:56","slug":"hemsbach-perle-des-baulandes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rinschbachtal.de\/news\/?page_id=220","title":{"rendered":"Hemsbach"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00dcber Hemsbach:<\/strong><\/p>\n<p>Die Geschichte Hemsbachs reicht bis weit ins Mittelalter zur\u00fcck: Seine erste urkundliche Erw\u00e4hnung bel\u00e4uft sich auf das Jahr 837 unter Herrschaft Kaiser Ludwigs des Frommen unter dem Namen &#8222;Heinwinesbach&#8220; (=Ort am Bach des Heinwin). Der Edelmann Konrad von D\u00fcrn herrschte um 1236 \u00fcber Hemsbach, er vermachte seine dortigen Eink\u00fcnfte dem Zisterzienserkloster Seligental bei Schlierstadt.<\/p>\n<p>Im Jahre 1428 wurde Hemsbach zusammen mit Zimmern, Seckach und Schlierstadt Klosterdorf von Seligental. Hemsbach hatte in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg etwa 130 Einwohner, im Mittelalter sollen es jedoch erheblich mehr gewesen sein: Nach dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg 1648 z\u00e4hlte man nur noch drei Familien mit 12 Kommunikanten (Zum Vergleich: 1619 waren es 185 Kommunikanten in 30 Familien). Schon 1359 wurde in Hemsbach eine eigene Pfarrei gegr\u00fcndet, 1605 kam diese zu Schlierstadt, da die Pfarrstelle verwaist war.Hier kommen wir mit der Mauritiuskirche in Verbindung. Sie stammt aus dem 11.\/12. Jahrhundert, laute einer Sage hat ein Kreuzritter das Kirchlein erbaut. Zun\u00e4chst war nur eine viereckiger Wehrturm vorhanden, in dem sich die Menschen in Kriegszeiten gesch\u00fctzt hatten. Sp\u00e4ter wurde noch ein Kirchenschiff angebaut. In der Kirche sehen wir viele Wandmalereien, so zum Beispiel an der Turmdecke eine Abbildung der vier Evangelisten und an der Wand die Kr\u00f6nung Marias. Die Fresken stammen aus dem 14.\/15. Jahrhundert. Auch im Langhaus gibt es einige Wandmalereien, so zum Beispiel die Sch\u00f6pfungs- geschichte. Auch die Fenster wurden verziert, so stellt eines die Leidens- geschichte Jesu dar. Sehenswert ist eine gro\u00dfe Marienstatue, die in einen der seitlichen Alt\u00e4re eingepasst ist. Dr. Elmar Wei\u00df aus Osterburken, der sich mit der Geschichte Hemsbachs und der Kirche auseinandergesetzt hatte, konnte feststellen, dass Hemsbach vom Mittelalter bis zur napoleonischen Zeit ein Wallfahrtsort gewesen war.<\/p>\n<p>1870 fand schlie\u00dflich die Eingemeindung der Pfarrei nach Osterburken statt. Dies wurde jedoch im vergangenen Jahrhundert noch einmal ge\u00e4ndert, sodass die Pfarrei nun Adelsheim angeh\u00f6rt, welches jedoch wiederum zum Pfarrverband Osterburken gez\u00e4hlt wird. Politisch ist Hemsbach seit der Gemeindereform 1971 Stadtteil von Osterburken.<\/p>\n<p>In der Zeit nach der Gemeindereform und somit der Eingliederung nach Osterburken wurden vielerlei Ma\u00dfnahmen zur Versch\u00f6nerung des Ortsbildes und zur Verbesserung der Infrastruktur durchgef\u00fchrt, so zum Beispiel Mitte der Achtziger die Errichtung einer Grillh\u00fctte mit Bolzplatz, Mitte der Neunziger Jahre die Einrichtung eines Kindergartens 1993, Au\u00dfensanierung der Mauritiuskirche unter Pfarrer P. Berg, Stra\u00dfenerneuerung Hemsbach-Adelsheim, Schaffung zweier Baugebiete &#8222;Hohe Steige&#8220; und &#8222;Am Eber&#8220; und der Bau eines Hochwasserr\u00fcckhaltebeckens im Jahr 2000\/2001.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren wurden mit dem Bau des Brunnenplatz, des neuen Bolzplatzes, Spielplatzerweiterungen, Gr\u00fcndung der Jugendgruppe mit Bauwagen, Rad -und Wanderwege, FFW Geb\u00e4ude, Sanierung Gemeindehaus und Grillplatz, neuer Familienplatz sowie weiterer inner\u00f6rtlicher Projekte und Veranstaltungen die Attraktivit\u00e4t des sch\u00f6nen Hemsbach voran gebracht.<\/p>\n<p>Die Hemsbacher B\u00fcrgermeister\/Ortsvorsteher in der Nachkriegszeit:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Oskar Hamann<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0 1933-1948 Gemeinderat<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0 1948-1954 B\u00fcrgermeister<\/strong><\/li>\n<li><strong>Jakob Ziegler\u00a0\u00a0 <\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0 1950 \u2013 1954 Gemeinderat <\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0 1954 &#8211; 1971 B\u00fcrgermeister<\/strong><br \/>\n<strong>\u00a0 1971 \u2013 1975 Ortsvorsteher<\/strong><\/li>\n<li><strong><strong>1975-1999<\/strong> Gerhard Zizmann Ortsvorsteher<\/strong><\/li>\n<li><strong><strong>1999-2009<\/strong> Reinhold W\u00f6rner Ortsvorsteher<\/strong><\/li>\n<li><strong>2009-09.2024 Christoph Gro\u00df Ortsvorsteher<\/strong><\/li>\n<li><strong>seit 09.2024 Mathias Mieth<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Quellen:<\/b> Schrift der ehem. Dorflehrerin Anna Hauck &#8222;Alte D\u00f6rfer, sagen sich dort heute noch Fuchs und Hase Gute Nacht?&#8220; von Walter Frenzl <b>Text: Julien<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Hemsbach: Die Geschichte Hemsbachs reicht bis weit ins Mittelalter zur\u00fcck: Seine erste urkundliche Erw\u00e4hnung bel\u00e4uft sich auf das Jahr 837 unter Herrschaft Kaiser Ludwigs des Frommen unter dem Namen &#8222;Heinwinesbach&#8220; (=Ort am Bach des Heinwin). 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